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eBiz @Synopsis 2014

Veröffentlicht am 15.09.2014 von Ireen Raue , Event

Diese Veranstaltung gab Impulse wie Technologische Trends mit der Microsoft Plattform umgesetzt werden können sowie interessante Vorträge zu aktuellen Hype Themen.

Die Synopsis 2014 fand am 13. und 14. Mai im Darmstadium in Darmstadt statt. Zwei zum Teil interessante Tage mit vielen Vorträgen.

Am Anfang und am Ende des Tages gab es eine gemeinsame Vorstellung für alle. Bei den restlichen Vorträgen konnte man unter sechs Themenbereichen wählen. 

Für mich war der Hauptgrund, zu dieser Veranstaltung zu gehen, die Vorstellung des SQL Server 2014 und einige der Vorträge zur Datenanalyse. Damit stand dann ziemlich schnell fest, für welchen Themenbereich ich persönlich mich bei den Vorträgen entscheiden sollte.

13. Mai 2014

Für diesen Tag standen Vorträge aus folgenden Themenbereichen zur Auswahl:

  • Data Platform: In-Memory Technologie und Hochverfügbarkeit
  • Hybrid Cloud: Transformation des Rechenzentrums
  • Enterprise Mobility: Der flexible Arbeitsplatz der Zukunft
  • Modern Apps: Multi-Channel-Marketing
  • Enterprise Social: Die neue Generation der Produktivität
  • Enterprise Architect Community Track

Für mich war der Bereich Data Platform am interessantesten. Damit habe ich mich für folgende Vorträge entschieden:

  1. Vortrag: (Big) Data Warehouse

    Ralph Kemperdick (Microsoft)
    Stephan Köppen (Oraylis GmbH)

    Vorgestellt wurde hier Hadoop, das als Opensource zugänglich ist, sowie dessen Integration in das Data Warehouse. Zugänglich gemacht wird es als Enterprise ready hadoop (Hdinsight) über PolyBase, das es ermöglicht, auf die Inhalte der relationalen DB und der über HDInsight gemanagten Daten zusammenhängend über eine Abfrage zu zugreifen. Ein interessantes Thema, das ich mir auf jeden Fall weiter genau anschauen werde.
     

  2. Vortrag: In.Memory im SQLServer 2014

    Tobias Maier, Dr. Benjamin Kettner ixto GmbH und Guido Jacobs

    Hier wurden die aktuellsten InMemory Technologien vom SQLServer und SAP Hana verglichen. Bereits ab SQL 2012 ist mit dem columnstore index eine InMemory Technologie verbaut und nutzbar. Mit dem SQLServer 2014 wurde diese noch erweitert. Damit ist es möglich, beim SQLServer inMemory-Verarbeitung auf Tabellenebene einzustellen und damit auch auf Plattformen mit weniger Arbeitsspeicher diese Technologie zu nutzen. Nähere Informationen dazu wird es in einem separaten Blogartikel geben – also bitte dranbleiben!
    Bei SAP HANA dagegen wird die komplette Datenbank im Arbeitsspeicher gehalten, was das System natürlich sehr schnell macht, aber auch eine entsprechende Hardware voraussetzt.
      

  3. Vortrag: predictive Analytics und Industrie 4.0

    Thomas Krenn, Microsoft

    Dieser Vortrag war leider nicht sehr informativ, da hier nur auf Beispiele eingegangen wurde, bei denen man vorausschauende Analysen einsetzen kann, aber leider nicht darauf, wie.

Am Abend gab es ein Get-Together mit interessanten Gesprächen

14. Mai 2014 

Der erste Vortrag des Tages für alle war die Vorstellung des SQL Server 2014 von Kamal Hathi. Unter anderem wurde die InMemory Usage für einzelne Tabellen gezeigt und Analyse Tools zur Ermittlung geeigneter Tabellen, daher auch hier nochmal der Hinweis auf den Blogartikel zur InMemory Technologie des SQLServer 2014.
Außerdem wurde Power BI gezeigt mit einem großen Umfang an Visualisierungsmöglichkeiten für Big Data.

Die weiteren Themenvorträge des Tages waren aus folgenden Bereichen:

  • Business Analytics: Vereinfachte Analyse beliebiger Daten
  • Hybrid Cloud: Transformation des Rechenzentrums
  • Enterprise Mobility: Der flexible Arbeitsplatz der Zukunft
  • Modern Apps: Multi-Channel-Marketing
  • Enterprise Social: Die neue Generation der Produktivität
  • Hosting Community Track

Angehört habe ich mir die Vorträge der Reihe Business Analytics.

  1. Vortrag: Trusted Data Organisation

    Florian Buschbacher, PwC AG

    Im Vortrag Trusted Data Organisation ging es um neue Ideen zur Entwicklung, Bereitstellung und Umsetzung von Big-Data-Projekten und damit verbundenen Risiken, die bewertet, einkalkuliert und bewältigt werden müssen.

  2. Vortrag: Information Rules

    Prof. Dr. Andreas Seufert (Hochschule Ludwigshafen am Rhein)

    Vorgestellt wurden wesentliche Erkenntnisse der Studie “Competing on Analytics – Herausforderungen – Potenziale und Wertbeiträge von Business Intelligence und Big Data” vom Institut für Business Intelligence, die gemeinsam mit Partnern für den deutschsprachigen Raum aufgesetzt wurde.

    Sie umfasst den Status quo hinsichtlich Nutzung und Grenzen von Big Data, analytische Potenziale von Big Data, Big-Data-Potenziale nach Einsatz und Anwendungsbereichen sowie Potenziale für Geschäftsziele.

  3. Vortrag: Data Science with the Microsoft Data Plattform

    Rafal Lukawiecki, Strategic Consultant and Director, Project Botticelli Ltd

    Für mich war das einer der interessantesten Vorträge der gesamten Veranstaltung, da hier ein Data Scientist mit mehreren Jahren Berufserfahrung in der Datenanalyse über die Herausforderungen in diesem Umfeld berichtet und die Tools, mit denen er arbeitet, vorgestellt hat. Zu denen gehören unter anderem der SQL Server, Excel und Hadoop/Mahout aber auch RStudio und Python, von denen ich bisher noch nicht gehört hatte.

  4. Vortrag: Power is nothing – without control

    Petros Chorosis, Microsoft Deutschland GmbH
    Thomas Zeutschler, Corporate Manager, Henkel AG & Co. KGaA

    In diesem Vortrag wurden die neuen Möglichkeiten und Potenziale von Microsoft Self Service und Power BI für Office 365 vorgestellt.

Für all diejenigen, die sich jetzt vielleicht für das ein oder anderen Thema interessieren: Alle Vorträge sind hier abzurufen: http://www.microsoft.com/de-de/server/synopsis2014/

Der technische Teil kam meines Erachtens an einigen Stellen zu kurz, aber man konnte sich auf jeden Fall einen guten Überblick über die Neuentwicklungen, in meinem Fall im Bereich der Datenanalyse, verschaffen und den ein oder anderen Kontakt zu Firmen knüpfen, die sich auch mit den aktuellsten Themen der IT beschäftigen.

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