eBizTalk - Berichten, Unterhalten, Weiterbilden
Ob Branchendiskurs, Fachartikel oder ein Blick hinter die Unternehmenskulissen: eBizTalk ist die Plattform, die uns auffordert, unsere Leser über Events und Projekte auf dem Laufenden zu halten. Und uns gegenseitig natürlich auch.

Hüttenzauber@eBiz

Veröffentlicht am 29.12.2016 von Lena Liman , Event , Insights@ebizcon

Zum letzten Mal für dieses Jahr fand das monatliche Company Meeting der eBiz Consulting GmbH statt. Großes Thema an diesem Tag war die Neugestaltung der Homepage und deren Anpassung an die strategische Ausrichtung der eBiz Consulting GmbH. Den Höhepunkt des Tages und zugleich auch der krönende Abschluss, bildete die eBiz Weihnachtsfeier unter dem Motto „Hüttenzauber“.

Das letzte Company Meeting des Jahres ist für gewöhnlich etwas ruhiger und besinnlicher, was aber nicht bedeutet, dass alle auf der faulen Haut liegen. Es wurde fleißig an neuen Texten und Anpassungsvorschlägen für die Umgestaltung unserer Homepage gearbeitet. Die Ergebnisse des Tages sind klasse, beruhen auf gemeinsamen Entscheidungen und werden bald auch veröffentlicht.

Apropos gemeinsam, da das Team der eBiz in diesem Jahr weiterwachsen konnte, hatten wir einen hervorragenden Fotografen engagiert, der die neuen Kollegen und auch das gesamte Team noch einmal in Szene gesetzt hat.
Nach unserem erfolgreichen Meeting machten wir uns auf den Weg ins Hotel nach Wiesbaden Erbenheim. Alle hatten etwas Zeit sich frisch zu machen, bis wir um 18 Uhr schließlich abgeholt wurden und es hieß, auf zum eBiz Hüttenzauber.
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Man könnte es erahnen, unsere diesjährige Weihnachtsfeier fand in einer kleinen, gemütlichen Hütte statt. Diese wird im Rahmen eines kleinen „Holzhüttendorfes“ extra zur Weihnachtszeit auf dem Feld eines Milchbauern aufgebaut.
Für die rund drei Kilometer vom Hotel dorthin, hatte Lena einen entspannten und gemütlichen Fackelzug für alle Mitarbeiter samt Familien durch die Felder organisiert.
Dort angekommen wartete schon die Glühweinbar auf ihren Einsatz und wir wurden herzlich begrüßt. Anschließend machten wir es uns in „unserer“ kleinen Hütte gemütlich. Das Essen war sehr lecker, die Stimmung ausgelassen und alle entspannten sich in familiärer Atmosphäre.
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Vor dem Dessert veranstalteten wir dann ein kleines Eisstockschießturnier. Robert kürte sich hier im Vorfeld schon zum Gewinner und tatsächlich holte er sich auch den ersten Platz. Sein Preis, einen Sphero App gesteuerten Ball, erklärte er direkt zum neuen eBiz Gadget für alle Mitarbeiter.              
Solveig belegte den zweiten Platz und bekam einen Gutschein zum Stand Up Paddling auf dem Main in Frankfurt und Caro gewann mit dem dritten Platz einen Massage Gutschein.
Es war eine rundum gelungene und schöne x-mas Sause und mir persönlich ist an diesem Abend besonders aufgefallen, dass das Team unglaublich gut harmoniert und zusammenpasst. Ich freue mich auf das nächste spannende Jahr bei der eBiz Consulting und wünsche allen einen guten Rutsch in 2017.

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O'zapft@eBiz in Frankfurt

Veröffentlicht am 30.09.2016 von André Dammeyer , Event , Insights@ebizcon

Wie auch schon letztes Jahr hat die eBiz ihre Mitarbeiter zum Frankfurter Oktoberfest eingeladen. Zum ersten Mal wurde der Teilnehmerkreis auch um Projektkollegen erweitert – was toll war! Das werden wir nächstes Jahr ganz sicher weiter ausbauen. An dieser Stelle auch nochmal ein herzliches Dankeschön an Lena für die großartige Organisation.

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Unter dem Motto „Bergfest“ war es am 29. Oktober um 17:30 Uhr endlich soweit, o‘ zapft is! Nach dem ersten leckeren Maß und deftigem Händel mit Pommes, wurde zur Musik von Die Junx geschunkelt. Danach ging es hoch auf die Bierbänke und das Team fügte sich in seinen Trachten perfekt in die Oktoberfestkulisse ein. Und so ging es die nächsten Stunden weiter in ausgelassener Stimmung mit Hits wie „Atemlos“, „Westerland“ und „Malle ist nur einmal im Jahr“.

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Nach einem gelungenen Abend ging es wohlbehalten zurück nach Hause oder ins Hotel. Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr!

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eBiz Sommerfest 2016 – ein steiniges Unterfangen

Veröffentlicht am 25.07.2016 von Clemens Kruse , Event , Insights@ebizcon

Einmal im Jahr trifft sich das eBiz-Team, um von Bits und Bytes Abstand zu nehmen und den Sommer zu feiern. Dieses Jahr bedeutete das den Aufbruch in den mystischen Odenwald.

Sommerfest hin oder her – wer rastet, der rostet. Und um dem Rosten entgegen zu wirken, gab es im Vorfeld des geplanten Sommerspaßes noch das monatliche Company Meeting in komprimierter Form, wie jeden letzten Freitag im Monat. Motto unseres Company Meetings am 24.06.2016 war die Ausarbeitung weiterer Inhalte zur Kompetenz Integration für unseren Internetauftritt. Eine durchdachte und zeitlich perfekt abgestimmte Planung von Florian sowie der Einsatz wirkungsvoller Techniken wie die ABC-Methode legten den Grundstein für eine heitere und gleichzeitig konzentrierte Atmosphäre bei uns im THE SQUAIRE.

Um möglichst entspannt in den ersten Teil des Sommerfestes – eine Wandertour durchs Felsenmeer – starten zu können, gab es nach dem Company Meeting noch eine 45-minütige Erholungspause. Eine gute Gelegenheit, um die Ergebnisse noch einmal Revue passieren zu lassen, etwas zu essen und sich auszutauschen.

Für die Planung des Sommerfestes ist Lena, die Assistenz der Geschäftsführung, in die Rolle der Sommerfest-Event-Managerin geschlüpft. So viel vorweg: es ist ihr gelungen! Das Rahmenprogramm bildete eine Führung durch das Felsenmeer im Odenwald, was sich als wundervoller Mix aus Kletterspaß, Erholung und Natur für Groß und Klein herausstellte. Während der Tour konnte ich als neuer Kollege das Team auch von einer privaten Seite noch besser kennen lernen. Auch die Kinder hatten ihren Spaß und konnten sich voll austoben. In Szene gesetzt wurde das Ganze von herrlichem Wetter und anmutender Natur.

Belohnt wurde der Aufstieg mit einem Blick auf die Frankfurter Skyline und einem kühlen Getränk im afrikanischen Restaurant “Ada´s Buka” am Gipfel des Berges. Nach einer kurzen Rast ging es dann Gott sei Dank nur noch bergab, so konnte man die Tour ohne größere Anstrengung zu Ende bringen und sich auf den Weg zum Hotel machen.

Nach einer kleinen Erfrischung im Hotel ging es in kleinen Grüppchen zum Restaurant “Gasthaus Alt Lichtenberg”. Das Gasthaus bietet zahlreiche Spezialitäten der Region, so dass man den hungrigen Magen füllen und sich für das Workout belohnen konnte. Vor der herrlichen Kulisse des Fischbachtals ließen wir bei geselligem Beisammensein den Tag entsprechend ausklingen.

Mit einem Augenzwinkern noch ein Wort zur eBiz Kernkompetenz Integration – gerade für mich als “Neuen” in der Firma, noch dazu in der Rolle des ersten dualen Studenten, war dieses Sommerfest ein gelungenes Ereignis. Ich bin erst vor kurzem zur eBiz gewechselt und wurde vom ersten Moment an als “Part of the Team” behandelt. Somit war das Sommerfest eine umso schönere Gelegenheit, nicht nur beruflich als Firma, sondern auch auf einer persönlichen Ebene zusammen zu wachsen und Kraft und Motivation für alles Bevorstehende zu tanken.

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Das Augenhöhecamp 2016 in Frankfurt

Veröffentlicht am 14.03.2016 von Lutz Plümpe , Event

Passend zur deutschlandweiten Premiere des Films Augehöhewege am 04.03.2016 fand am 05.03. das Augenhöhecamp 2016, ein Barcamp zur Organisationsentwicklung, im DB Skydeck statt. Ich war einer der etwa 90 Besucher, und hier sind einige ausgewählte Eindrücke. Es liegt nämlich in der Natur eines Barcamps, dass viele sehr interessante Sessions parallel stattfinden…

Wer samstagmorgens um kurz nach sieben schon wieder in den ICE steigt, um sich auf den Weg nach Frankfurt zu machen, hat dafür einen guten Grund. Meiner war am vergangenen Samstag das Augenhöhecamp 2016 – ein Barcamp zur Organisationsentwicklung. Nach einer problemlosen Anreise und einer kurzen Einlasskontrolle in den Silberturm ging es mit dem Fahrstuhl in den 30.ten Stock in die Räumlichkeiten des DB Skydeck.

Kleiner Einschub: Was ist ein Barcamp?

Unter einem Barcamp oder auch manchmal Unkonferenz genannt, versteht man in der Regel eine Veranstaltung die logistisch (Teilnehmer, Räume, Verpflegung, Präsentationsmaterialien) zwar klassisch organisiert ist, bei der aber erst zu Beginn der Veranstaltung von den Teilnehmern selbst entschieden wird, welche Sessions oder Diskussionen es gibt. Der “Stundenplan” ist daher zu Beginn der Veranstaltung noch leer und wird nach einer Vorstellungsrunde gemeinsam erstellt. Die traditionelle Einteilung in Speaker/Zuhörer ist damit aufgehoben, und wer sich aktiv beteiligen möchte, kann dies grundsätzlich tun, solange das Thema von genug anderen Teilnehmern als attraktiv empfunden wird.

Nach einer kurzen Stärkung mit Kaffee und kleinen Snacks ging es in die Vorstellungsrunde des Barcamps. Alle Teilnehmer haben sich mit Vornamen (auf Barcamps und in den Räumlichkeiten des Gastgebers duzt man sich) sowie drei Schlagwörtern (Hashtags) vorgestellt. Die Möglichkeit wurde von allen kurz und sehr amüsant genutzt, so dass ein erster Eindruck entstand, was die Einzelnen antreibt.

Danach ging es über zur Planung der Sessions. In vier Räumen und sechs Zeiträumen gab es viele Möglichkeiten, die auch komplett ausgenutzt wurden. Sogar in der geplanten Mittagspause ließen sich die Teilnehmer nicht aufhalten und diskutierten munter weiter.

“Führung in digitalen Welten”.

Als meine erste Session wählte ich das Thema “Führung in digitalen Welten”. Nach einer kurzen Umorganisation des Raumes von einer klassischen Meeting-Bestuhlung hin zu einem offenen Halbkreis um ein Flipchart ergab sich eine interessante Diskussion um die Fragen, was eine digitale Führung ausmacht und welche Herausforderungen sich daraus ergeben.

Am deutlichsten im Gedächtnis ist mir geblieben, dass sich die Regeln von Kommunikation in der digitalen Welt geändert haben. Eine Interaktion zwischen Vorstand und einfachem Mitarbeiter wird immer öfter auftreten und damit der traditionelle Filter des Mittenmanagements wegfallen. Alle Beteiligten müssen allerdings erst lernen, damit umzugehen, und das wird nur über Umwege, Irritationen und Irrtümer gehen. Nur mit einem Fehlerbewusstsein und der Bereitschaft, sich nicht davon abschrecken zu lassen, kann ein Mehrwert eines digitalen oder agilen Unternehmens erzeugt werden.

“Mitarbeiter schreiben die Regeln mit”

Die zweite Session habe ich selbst moderiert zum Thema “Mitarbeiter schreiben die Regeln mit”, in der ich vorgestellt habe, wie wir in der eBiz Consulting organisiert sind. Als Beispiel habe ich unser Unternehmenshandbuch gewählt. In diesem Dokument sind alle Regeln und Prozesse des Unternehmens dokumentiert, neben einfachen FAQs wie dem Passwort für das WLAN. Jede neue Kollegin und jeder neue Kollege liest dieses Dokument und kann im gleichen Schritt Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen einbringen. Im Unterschied zu einem demokratisch geführten Unternehmen gibt es bei uns allerdings immer noch eine Geschäftsführung mit dem letzten Wort, dem Veto-Recht.

An genau diesem Umstand entzündete sich dann auch die Diskussion, inwieweit dann unser Modell nicht nur eine Delegation von Entscheidungsoptionen innerhalb eines vorgegebenen Rahmens, keine Selbstorganisation und daher nicht besser als ein x-beliebiger Konzern mit festem Regelwerk sei. Nach sehr intensiven 30 Minuten kann ich nur zusammenfassen, dass wir bei der Frage, was es bedeutet, auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten, keinen allgemeingültigen Konsens definiert haben. Am prägnantesten kam dies bei dem Punkt der Mittelvergabe heraus, etwa für eine Schulung. Sind es Mittel der Geschäftsführung, die ich für eine Schulung ausgebe, mein Geld aus meinem Umsatz oder Geld des Unternehmens, das “nur” von der Geschäftsführung verwaltet wird? Zu diesem Thema gibt es vermutlich fast so viele Ansichten wie Personen, und daher war ich nicht überrascht über das Ergebnis unserer Diskussion.

Für mich war es eine sehr anregende Diskussion, und ich habe neue Aspekte erfahren, die ich im Laufe der nächsten Zeit sicherlich regelmäßig in interne Diskussionen einbringen werde. Das wir bei unseren monatlichen Company Meeting schon den Schritt von der Organisation durch die Geschäftsführung hin zur Organisation durch einzelne Mitarbeiter gegangen sind, zeigt mir, dass wir hier Schritt für Schritt vorangehen und uns weiter ausprobieren.

“Lunch”

Nach einer Mittagspause mit vielen interessanten Gesprächen, sowohl individuell als auch in kleinen Gruppen, ging es weiter mit dem Thema:

“Was tun mit Führungskräften, die Augenhöhe nicht können oder wollen?”

In der nächsten Session wurden zwei Themen zusammengelegt, neben “Was tun mit Führungskräften, die Augenhöhe nicht können oder wollen?” wurde die ähnliche Frage “Von der Hierarchie zur Augenhöhe” integriert.

Besser als ein Text von mir können sicherlich die Flipcharts den Verlauf der wirklich sehr guten und interessanten Diskussion wiedergeben. Der obere Teil stellt dabei die Frage nochmal etwas anders dar: Wie kommen wir von einer hierarchischen Organisation, der Pyramide, über eine Handvoll Schritte zu einem agilen, vernetzten Unternehmen, hier als Star Map bezeichnet?

Dabei zeichnete sich ab, dass es keinen geraden Weg geben wird, sondern dass entlang von unterschiedlichen Wegen immer auch Rückschläge zu erwarten sind, und eine der wichtigsten Herausforderungen sein wird, diese Rückschläge auszuhalten und den Weg konsequent weiter zu verfolgen, um das Ziel zu erreichen.

“Demokratisch geführt werden, ist das was für jeden?”

Daran schloss sich die Frage an, ob demokratisch geführt zu werden, etwas für jeden ist. Schon bevor die eigentliche Session gestartet war, hatte ich das Glück, eine interessante Diskussion zu dieser Frage zu führen: Nein, es ist nicht für jeden das Richtige, demokratisch geführt zu werden. Die Frage nach dem warum konnten allerdings auch wir nicht beantworten, sondern mussten dies zukünftigen Runden überlassen.

In der Session ging es dann um ein ganz konkretes Beispiel, und es wurden viele Ideen gesammelt, die Unternehmen und/oder Personalabteilungen helfen könnten, ein Unternehmen demokratischer zu machen und dabei möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu involvieren.

“Wie werden Mitarbeiter und Führungskräfte agil?”

Meine letzte Session war vor allem durch die Moderationsmethode gekennzeichnet, bei der jeder Teilnehmer eine feste Frage zugewiesen bekam und wechselnde Personen dazu interviewen sollte. Die so gewonnenen Ergebnisse wurden dann in Stichworten gesammelt und wären gerne noch diskutiert worden, aber leider lief uns die Zeit davon.

Danach gab es noch eine gemeinsamen Abschiedsrunde mit dem Fazit, dass es eine tolle Veranstaltung war, alle sich schon auf die nächste Runden freuen und für die, die bis zum Schluss geblieben sind, gab es noch eine Führung durch das Skydeck.

Mein persönliches Fazit:

Großartige Veranstaltung, interessante Teilnehmer, tolle Themen und ein sehr kompetentes Organisationsteam. Nur meine Stimme hat es nicht ganz überstanden – am Tag darauf viel das Sprechen noch ein wenig schwer, so sehr regte das Barcamp zum Diskutieren an.

Weiterführende Links

Mehr zum Augenhöhecamp auf Twitter unter

#ahcfra16

Augenhöhewege der Film

http://augenhoehe-wege.de/

Eine sehr gute Stichwortsammlung zum Film und Camp

http://bit.ly/AugenhoeheWege2016

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Microsoft Technical Summit 2015 – The Next Level

Veröffentlicht am 08.12.2015 von Alexander Müller , Event

Im Jahr 2014 richtete Microsoft das erste Mal die Technical Summit in Berlin aus, die die beiden Veranstaltungen TechNet und Visual Studio Evolution vereinte. Damals eröffnete Microsoft CEO Satya Nadella als Keynote-Sprecher die Konferenz und unterstrich damit die Bedeutung der Veranstaltung für Softwareentwickler und IT-Infrastrukturexperten im deutschsprachigen Raum. Ein Jahr später lud Microsoft im November ein weiteres Mal zur Technical Summit ein. eBiz war mit dabei.

 Ankunft

Die Konferenz fand diesmal im Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadtium statt, das durch seine verkehrsgünstige Lage, die außergewöhnliche Architektur und einer großen Zahl an Konferenzräumen mit moderner Innenraumausstattung einen positiven Eindruck auf uns machte. Durch die Möglichkeit des Pre-Check-Ins am Tag zuvor konnten wir den ersten Konferenztag ohne Warteschlage beginnen und wurden sogleich mit einem Starterpaket, Frühstückshäppchen und Getränken versorgt. Ausgestattet mit der bereitgestellten Technical Summit 2015 App war die Orientierung dann ein Leichtes.

Konferenzprogramm

Das Konferenzprogramm verteilte sich auf zwei Konferenztage und einen Workshop-Tag und versprach damit eine gute Mischung aus Technologievorträgen und praktischen Hands-On Sessions. Thematisch wurden Sessions aus den Bereichen App-Entwicklung, Cloud, Datacenter, Dev Tools und Sprachen, Enterprise Mobility und Office & Co angeboten – für jeden etwas dabei. Dabei gingen wir von eBiz alle mit einer ähnlichen Erwartungshaltung in die Konferenz: Vorhandenes Wissen aus der Microsoft-Welt auffrischen, neues Wissen über Trendthemen und die technologische Ausrichtung von Microsoft sammeln, um weiterhin mit Kunden und Kollegen auf Augenhöhe diskutieren zu können. Wir wurden nicht enttäuscht!

Tag 1

Der erste Tag begann mit der zweigeteilten Opening Keynote, in der uns zunächst Peter Jaeger, Senior Director Developer Experience & Evangelism (DX) und Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland, die aktuelle Mission Microsofts näherbrachte und natürlich das brandheiße Thema “Deutsche Cloud” präsentierte. Im zweiten Teil gab Dr. Thomas Friese, Vice President Innovation & Digital Services von Siemens Healthcare, Praxisbeispiele zum Einsatz der Microsoft Cloud und Einblicke in die zukünftige Nutzung der Cloud bei Siemens Healthcare. Nach der Keynote verteilte sich das eBiz-Team den Interessen entsprechend auf die einzelnen Säle und traf sich in den Pausen, um die gewonnen Informationen auszutauschen. Eine der wichtigsten Neuigkeiten an Tag 1 wurde von Rainer Strassner aus dem Azure Datacenter Team von Microsoft Deutschland präsentiert:

Insights: Microsoft Cloud in Deutschland
Am 11. November, knapp eine Woche vor der Technical Summit, kündigte Satya Nadella in Berlin die neue “Deutsche Cloud” mit T-Systems als Datentreuhänder (data trustee) an. Rainer Strassner präsentierte das Thema und ging u.a. auf die Beweggründe für die “Deutsche Cloud“, die Einbindung des Treuhänders, Vertragsdetails und die Timeline ein.

Hier die Fakten in aller Kürze:

  • Microsoft kommt dem Bedürfnis der Kunden nach einer Cloud nach, der sie vertrauen können, ohne Bedenken vor Datenabgriff der Geheimdienste haben zu müssen.
  • Die “Deutsche Cloud” ist für alle EU / EFTA-Kunden verfügbar.
  • T-Systems wird als Datentreuhändler (data trustee) eingesetzt, Microsoft sperrt sich selbst physisch und logisch aus den Rechenzentren aus.
  • T-Systems Mitarbeiter werden von Microsoft geschult und erhalten Runbooks, um Problemfälle selbstständig zu lösen. Ausgewählte Microsoft-Mitarbeiter können bei Bedarf unter strengem Monitoring und Protokollierung durch T-Systems für eine dedizierte Aufgabe unterstützen.
  • Der Vertrag wird mit Microsoft Irland geschlossen, es gilt also irisches Recht.
  • Der Vertrag enthält einen Zusatz, der sich auf die Beziehung zwischen Kunde und dem Auftragsdatenverarbeiter T-Systems bezieht. Der Kunde schließt auch einen Vertrag mit T-Systems ab.
  • Eine Private Preview startet Anfang 2016, das Rollout erfolgt in der zweiten Hälfte 2016 mit Azure, Office365, Dynamics CRM.

Weitere interessante Vorträge an Tag 1 waren:

  • Azure Futures: Neues in der Azure Compute-Plattform

    Sprecher: Dr. Holger Sirtl

  • Best-Practices und Performanceoptimierung für Entity Framework

    Sprecher: Dr. Holger Schwichtenberg

  • Powering the Next Generation Cloud with Azure Stack, Nano Server & Windows Server 2016!

    Sprecher: Jeff Woolsey

Tag 2

Tag 2 begann für uns nach einem kurzen Beisammensein in der Lobby bei Kaffee und Saft mit der anschließenden Opening Keynote von Giorgio Sardo, Senior Directory Developer Experiences von Microsoft Corporation, zum Thema “More Personal Computing”.

Opening Keynote

Im Rahmen der Keynote wurden Alltagsszenarien der sogenannten “Human Capabilities” (Speech, Vision, Identity, Gesture, Inking, Emotion) skizziert und Möglichkeiten für Entwickler gezeigt, diese zu nutzen und das Nutzungserlebnis persönlicher und intensiver zu gestalten. Microsoft gibt dafür mit Universal Windows Apps, Continuum, PixelSense, Surface Book, Surface Tablet, Lumia, Band, Kinect, Holo Lense usw. eine umfangreiche und abgestimmte Produkt- und Technologiepalette an die Hand, mit der ein plattformübergreifendes persönliches Nutzungserlebnis geschaffen werden kann. Das Besondere an dem Vortrag war neben Giorgo Sardo, der mit seiner fröhlichen und mitreißenden Art für den einen oder anderen Lacher sorgte, die Vielfalt der inspirierenden Praxisbeispiele. So klang auch die Aufforderung am Ende: “Go make magic”!

Weitere interessante Vorträge an Tag 2:

Tag 3

Am 3. Tag trat das eBiz-Team reduziert auf zwei Teilnehmer (Ireen Raue und Ronny Ulbricht) zum Workshop-Tag an. Auf dem Plan stand “Microsoft Azure für Entwickler (Hands-On)” mit Holger Sirtl, Malte Lantin und Julia Jauß. Der Workshop startete mit einem Intro durch den jeweiligen Sprecher, gefolgt von praktischen Übungen (hands-on labs), um das Wissen zu vertiefen. Hier wurden praktische Beispiele mit Visual Studio 2015 und der Azure Cloud umgesetzt. Während des Workshops und auch in den Pausen standen die Sprecher jederzeit für Fragen zur Verfügung und sorgten durch ihr kompetentes und freundliches Auftreten für einen angenehmen Ausklang der Technical Summit 2015.

Fazit

Alles in allem waren es drei gelungene Tage, die gut organisiert waren und eine breite Auswahl an interessanten Vorträgen boten. Wir haben qualifizierte Impulse für neue Ideen bekommen, konnten unser Wissen in einzelnen Sessions vertiefen, haben gemeinsam über Inhalte diskutiert – und der Spaß kam auch nicht zu kurz. Nächstes Jahre gerne wieder!

Videos und Folien der Vorträge sind hier zu finden.

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