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eBiz Kommunikationstraining - Teamwork, Präsentationen, Apfelwein

Veröffentlicht am 23.10.2017 von Ronny Ulbricht , Event , Insights@ebizcon , Collaboration

Im hübschen Stadtteil Frankfurts, in Alt-Sachsenhausen, hat sich die gesamte eBiz versammelt, um sich weiterzuentwickeln. Das Thema des diesjährigen Kommunikationstrainings drehte sich voll und ganz um Präsentation und den Umgang mit Lampenfieber. Der zwei Tage Workshop wurde angeleitet von Andreas Konzack (Chef von Redewendung!) und war unterteilt in mehrere Themenkomplexe: Atmung, Struktur, Wahrnehmung, Kontrolle. Stimme und Lampenfieber.

Tag 1:

Von unserem eBiz Büro im THE SQUAIRE am Frankfurter Flughafen sind es nur ein paar S-Bahn-Stationen bis nach Alt-Sachsenhausen. Trotz Anreise aus verschiedenen Regionen Deutschlands waren Alle pünktlich um 9:00 Uhr am Treffpunkt. Kaffee und Snacks standen zu Glück schon bereit. Nach einer kurzen Vorstellung des Coaches ging es auch sofort los mit der ersten Übung. Bei dieser war es die Aufgabe sich selbst, ein zuvor ausgewähltes Bild und seine Aufgabe bei der eBiz vorzustellen. Auch die Kollegen durften nicht untätig herumsitzen. Jeder sollte auf etwas Bestimmtes beim Vortragenden achten. Derjenige mit dem Handschuh sollte auf – man kann es erraten – die Gestiken und Handpositionen Acht geben. So hatte jeder seine Bereiche: Blickkontakt, Stand, Lautstärke, Stimme und Struktur. Der Sprecher hatte für seine kleine Präsentation 3 Minuten zu füllen. Natürlich lagen viele von uns weit unter der Zeit, dafür waren die Feedback-Runden nach jeder Präsentation um so intensiver. Es zeugt von einem guten Team, wenn man sich gegenseitig offen Feedback geben kann und dieses mit einem ehrlichen Dank entgegengenommen wird. Eine Lektion für mich war beispielsweise, dass meine Selbstwahrnehmung in Präsentationen stark von dem abweicht, wie es wirklich rüberkommt. So stelle ich mir zum Beispiel vor nervös und unruhig zu reden, wobei die Rückmeldung in der Feedbackrunde eher das Gegenteil bewies.

Den Abend haben wir gemeinsam in Sachsenhausen ausklingen und uns den lokal gebrauten Apfelwein munden lassen.

Essen

Tag 2:

Am zweiten Tag wurde auf unsere Wünsche und erkannten Schwächen vom Vortag eingegangen. Nachdem Pünktlich um 9:00 die Agenda des Tags vorgestellt wurde, hatten wir die Option zwischen vier Übungen. Die Präsentationen „zur unerwarteten Frage“, „spontane Selbst-vorstellung“, dem „Elevator-Pitch“ und dem „Bullshit-Bingo“ wurden jeweils wieder sehr genau beobachtet und hinterher ausgewertet. Die unerwartete Frage war für diejenigen, die ein Problem damit haben sich in Stresssituationen auf neue Gegebenheiten einzustellen. Es ist verständlicherweise nicht leicht die Frage „Würdest du für 10 Jahre ins Gefängnis gehen, wenn du dafür 10 Mio.€ bekämst?“ zu beantworten, wenn man nervös ist. Bei der spontanen Selbst-Präsentation ist es wichtig, sich auf den gegenüber einzustellen und ihn bei Interesse zu halten und seinen eigenen Benefit für den gegenüber zu erklären. Ähnlich übten wir beim Elevator-Pitch, sich schnell auf die nötige Argumentationsweise einzurichten und mit dem AIDA Prinzip sein Gegenüber von einer Idee überzeugen. AIDA steht für die englischen Begriffe Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Verlangen) und Action (Handlung). Sie basieren auf psychologischen Erkenntnissen zu Wahrnehmungsprozessen von Kommunikation. Da es für viele schwer ist, einzuschätzen welche Fachwörter im allgemeinen Sprachgebrauch vorhanden sind und welche nur in seinem Fachgebiet Verwendung finden, sollte das Bullshit-Bingo eine Wort-Wolke produzieren, die bei zukünftigen Präsentationen beachtet, vermieden oder erklärt werden sollten.

Nach diesen Übungen gab uns der Coach noch weitere Tipps, wie wir Lampenfieber mit richtiger Atmung überwinden, wie Körpersprache sich auf die Körperhaltung auswirkt und wie wir als Vortragende stabil und selbstbewusst vor Publikum und Zuhörern stehen. Außerdem ist es schier unglaublich, wie ein Korken im Mund zu einer deutlicheren Aussprache beitragen kann. Nach einer kurzen Feedbackrunde für den Coach war der Samstag – und damit das eBiz Kommunikationstraining 2017 – auch schon wieder um.

Trainer


Zusammenfassend kann ich sagen, dass trotz der unterschiedlichen Erfahrung aller Kollegen jeder etwas bei dem Training gelernt hat. Die offene Kommunikation und die Bereitschaft Feedback anzunehmen, hat einen sichtbaren positiven Einfluss auf das gesamte Team und den Zusammenhalt. Ich freue mich bereits heute auf das nächste Training und bin gespannt was wir mit Flaschen-Korken noch alles machen können.

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